Mit Psychologie erfolgreich Events organisieren

Mit Psychologie erfolgreich Events organisieren

Der nachfolgende Gastbeitrag unserer Coachin Danielle Freude-Hellebrand beleuchtet exklusiv für CEIMZEIT.de, welchen Einfluss Vernetzung, Teilen und Empathie auf den Erfolg von Workshops und Konferenzen haben kann. Nehmen Sie Impulse aus der Psychologie auf, um Veranstaltungen zu einem Erfolg für alle Teilnehmer zu machen und lassen Sie sich von der weltweit gefragten Trainerin inspirieren.

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Im Video erläutert Danielle Freude-Hellebrand, warum es wichtig ist, sich im beruflichen Kontext nicht nur kompetent zu verhalten, sondern auch geborgen zu fühlen.

Gastbeitrag: Vernetzte Welt – gemeinsamer Erfolg

In unserer vernetzten Welt steuern wir auf neue Arbeitsformen und neue Wege der Kommunikation zu: Im Vordergrund stehen nun Kooperation, kollaboratives Arbeiten, Co-Creativity und neue Formen der Interaktion und des Dialogs. Soziale Interaktion und Netzwerken werden wichtiger denn je. Wir brauchen all unsere Sinnesorgane für das Senden und Empfangen von Informationen, für Kommunikation.

Denn der Mensch ist kein rationaler Homo oeconomicus, sondern ein intelligentes, emotionales Gemeinschaftswesen. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. Was Menschen ausmacht, sind zum Beispiel Intuition und Empathie. Menschen können mit Begeisterung Großes leisten.

„Social Energy“: Teilen bedeutet Gewinnen

Unser Wissen zu teilen ist wie ein großes Puzzle: Wenn jeder nur mit seinem eigenen Puzzlestückchen spielt und nicht mit einander teilt, wird nie ein gesamtes Bild daraus. Darum sind Netzwerken und kollaboratives Lernen so wichtig. Diese „Social Energy“ lässt uns persönlich und gemeinschaftlich in unsere Weiterentwicklung investieren.

„Die positive Gestaltung von Kontakten ist sowohl im beruflichen als persönlichen Bereich sehr wichtig“ – Danielle Freude-Hellebrand (Coach und Psychologische Beraterin)

Netzwerken bzw. Netzwerke aufzubauen ist sehr wichtig, um voneinander zu lernen, unser Wissen zu teilen, aber auch, um übers Scheitern zu reden. Wenn wir uns in aller Offenheit austauschen, entsteht eine Art Keimzelle – Stichwort „Open Innovation“. Vor allem wird es interessant, wenn alle Beteiligten nicht gleich gesinnt sind und einen anderen Hintergrund in die Kommunikation mitbringen. Dadurch wird der geteilte Schatz an Wissen und Können groß. Und so kann beim Networking entstehen, was niemals hätte entstehen können, wenn wir als Einzelner auf unserem Wissen sitzen bleiben und es nicht teilen.

Neurobiologie: Wir sind auf Vernetzung ausgerichtet

Wir Menschen sind soziale Wesen, die bei der Arbeit in Gruppen aufblühen. Im Laufe der Geschichte haben wir unsere Überlebenschancen durch den Austausch von Ressourcen, Wissen und Arbeitsteilung weiterentwickelt. Eine Abwendung von der Gruppe verringerte unsere Überlebenschancen. Infolgedessen nimmt unser Gehirn unseren sozialen Status fortlaufend sehr bewusst wahr: Gibt es eine Bedrohung oder eine Belohnung? Fühle ich mich sicher? Heutzutage stellt der Arbeitsplatz das größte soziale Umfeld dar, das unser Gehirn erfährt.

Unsere Gehirne agieren also nicht isoliert voneinander. Alles baut kontinuierlich aufeinander auf. Wir sind unglaublich soziale Wesen, wie eine Studie von Dr. Daniel Siegel in dessen Buch „Interpersonelle Neurobiologie“ zeigt. Unser Gehirn ist nicht nur mit jeder einzelnen Zelle unseres Körpers verbunden. Mittels unserer Sinne besteht eine überraschende, direkte und unbewusste Verbindung mit den Gehirnen anderer Personen – eben interpersonell. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, wir lesen andauernd die Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen anderer. Unser Gehirn gibt uns fortlaufend Feedback bezüglich unserer sozialen Interaktionen mit Anderen und unserer Umwelt. Die Grenzen zwischen internen und externen Welten sind fließend. Gute und schlechte Energien – Gefühle wie Vertrauen und Angst – bewegen sich wellenförmig um uns herum. Wenn wir aufmerksam sind, können wir diese fühlen und in unserer Kommunikation berücksichtigen.

Vertrauen ist für alle Unternehmungen das größte Betriebskapital. Ohne Vertrauen kann nichts Konstruktives entstehen. Vertrauen entscheidet. Erfolg ist nie das Resultat einer Person. Erfolg entsteht durch „WIR“. Unsere Welt ist zu schnell und komplex, um alles alleine zu können. Nicht der IQ, sondern „WeQ“ (Peter Spiegel) ist gefragt.

Fazit: Der Mensch ist keine Insel

Nichts in der Natur lebt für sich selbst. Flüsse trinken nicht ihr eigenes Wasser. Bäume essen nicht ihre eigenen Früchte. Die Sonne scheint nicht für sich selbst. Ein Leben füreinander mit einem Zweck ist, was die Natur uns vorgibt.

Besuchen Sie eine Veranstaltung der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH. Gerne kommen die Kolleginnen und Kollegen von mit Ihnen ins Gespräch – um Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.

“Der Geist wird reich durch das, was er empfängt, das Herz durch das, was es gibt.”- Victor Hugo (zugeschrieben)

Von |2019-07-17T09:51:01+00:0025. Juni 2019|Allgemein|0 Kommentare

Über den Autor:

Julia Fischer
Julia ist bei der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH für den Vertrieb der Tagungen, Kongresse & Firmenveranstaltungen verantwortlich.
E-Mail: j.fischer@c3-chemnitz.de | Telefon: +49 (0)371 4508-640

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